Konzeption

Version 1.1 von Sarah Groeneveld am 2026/07/13 20:03
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Die KGS ist eine Schulform, die aus dem Grundgedanken der Schulreform entwickelt wurde. Sie versteht sich weder als Übergangsstation zur Integrierten Gesamtschule (IGS) noch als bloßes Schulzentrum, sondern als eigenständige Schulform. In ihr bilden die Orientierungsstufe (1976–2004), die Hauptschule, die Realschule und das Gymnasium eine organisatorische Einheit. Die KGS umfasst die Jahrgänge 5 bis 13.

Sie will eine allgemeine Grundbildung für alle Schülerinnen und Schüler im Sekundarbereich I vermitteln und – über die Möglichkeiten des gegliederten Schulwesens hinaus –

  • die individuelle Förderung verstärken,
  • die Durchlässigkeit innerhalb des Sekundarbereichs I erhöhen,
  • gemeinsame Lernerfahrungen von Mädchen und Jungen unterschiedlicher Begabungen, Interessen und sozialer Herkunft ermöglichen,
  • sowie in einem Flächenland wie Niedersachsen ein vollständiges, gemeinsames Bildungsangebot vor Ort sichern.

Maßnahmen zur individuellen Förderung und Durchlässigkeit

  • Individueller Wahlpflichtbereich (neigungs- und leistungsbezogen)
  • Möglichkeit zur Teilnahme am Unterricht eines anderen Schulzweigs
  • Aufeinander abgestimmte Erziehungsziele und Erziehungsstile
  • Förderunterrichtsangebot
  • Arbeitsgemeinschaften
  • Eine aufeinander abgestimmte Stundentafel
  • Schulzweigübergreifender Unterricht
  • Schulzweigübergreifender Einsatz der Lehrkräfte
  • Gemeinsame Planung in schulzweigübergreifenden Konferenzen
  • Gemeinsame Entscheidung bei Umstufungen von Schülerinnen und Schülern